Funktionelle und metabolische Bildgebung in der MRT

Radiologie

Direktor:
Prof. Dr. med. Michael Uder

Funktionelle und metabolische Bildgebung in der MRT

Projektbearbeitung:

Prof. Dr. M. Uder, PD. Dr. R. Janka, Dr. M. Hammon, Prof. Dr. A. Cavallaro, PD Dr. S. Alibek

Die diffusionsgewichtete Bildgebung (DWI) spiegelt die wahre Diffusion freier Wassermoleküle im Gewebe wider. Sie ist insbesondere gestört in Geweben mit hoher Zelldichte, z.B. Tumoren. Die Anwendung dieser Technik entwickelt sich zunehmend zu der dritten Säule der MR-Bildgebung neben Morphologie und Kontrastmittelverhalten. Perfusionsmessungen ohne den Einsatz von Kontrastmitteln sind mittels MRT möglich. Hierzu werden die Blutmoleküle „magnetisch markiert“ und deren Konzentration im Zielorgan gemessen. Unser Fokus liegt hierbei auf der Niere, wo direkt der Effekt von blutdrucksenkenden Medikamenten auf die Nierenperfusion gemessen werden kann.

Der Natriumkern kann wie der Wasserstoffkern direkt zur Bildgebung in der MRT genutzt werden. Über die Natriumbildgebung können die Salzkonzentrationen in verschiedenen Kompartimenten des Körpers direkt gemessen werden. Die methodische Weiterentwicklung dieser Methoden, ihre absolute Kalibrierung und ihre Anwendung bei verschieden Krankheitsbildern ist aktuell ein Feld intensiver Forschung.

Farbkodiertes Bild der Nierenperfusion eines gesunden Probanden (links) und eines niereninsuffizienten Patienten (rechts). Bei der hier angewandten Arterial Spin Labeling (ASL) Technik muss hierfür kein intravenöses Kontrastmittel verabreicht werden, das patienten­eigene Blut wird nichtinvasiv magnetisch markiert.
 
Internationale Zusammenarbeit
  • Prof. A. Bogdanov, University of Massachusetts Medical School, USA
  • Prof. W. Fahl, University of Wisconsin-Madison, USA
  • Prof. A. Guermazi, Boston University School of Medicine, USA
  • Prof. J. Titze, Vanderbilt University, Nashville, Tennessee, USA
  • Prof. S. Trattnig, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich

 

 
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Zusammenfassung