Muskulo-Skelettale Forschung

Radiologie

Direktor:
Prof. Dr. med. Michael Uder

Sektion Forschung Muskulo-Skelettale Bildgebung

Die muskulo-skelettale Bildgebung beschäftigt sich mit der Darstellung von Knochen, Gelenken und aller anderen anatomischen Strukturen des Bewegungsapparates.

Symptomatische und strukturelle Degeneration der lasttragenden Gelenke stellen einen entscheidenden Faktor für den Anstieg der Gesundheitskosten in modernen Volkswirtschaften dar. Der Fokus am radiologischen Institut liegt in der Entwicklung, Validierung und Anwendung bildgebender Mess- und Auswertemethoden vor allem im Rahmen epidemiologischer und klinischer Studien. Insbesondere die MRT hat hier in den letzten 10 Jahren wegweisend beigetragen die Ätiologie, den Verlauf und Prognosekriterien bei Arthrose zu verstehen. Hierbei können die am Aufbau menschlicher Gelenke beteiligten Strukturen im Zeitverlauf dargestellt und somit funktionelle oder krankheitsbedingte Anpassungsprozesse untersucht bzw. der Einfluss von Therapeutika auf diese getestet werden.

Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Department of Radiology an der Boston University School of Medicine in Boston, USA. Der Sektionsleiter Herr PD Dr. Frank Roemer hält dort einen Lehr- und Forschungsauftrag als Associate Professor und leitet als Co-Direktor den Quantitative Imaging Center (QIC). Hierdurch gelang die Beteiligung an laufenden NIH-unterstützen Forschungsprokjekten wie z.B. der Multicenter Osteoarthritis Study (MOST) oder der Osteoarthritis Initiative (OAI) mit mehreren tausend Teilnehmern. Weitere internationale Kollaborationen bestehen mit der PMU in Salzburg, der University of Sydney, Australien, der University of California in San Francisco, Universität Oulo, Finnland, Lund University, Schweden, University of Arizona, Tucson, und Harvard, Boston.

Das Institut ist Partner des europäischen Multicenter Konsortiums APPROACH (Applied Public-Private Research enabling OsteoArthritis Clinical Headway - Private-Public Partnership) mit dem Fokus Risikofaktoren und letztlich Patienten mit erhöhtem Arthroserisiko zu isolieren und zielgerichtet behandeln zu können, das von der Innovative Medicines Initiative (IMI) der Europäischen Union mit 7,5 Millionen Euro gefördert wird.

Herr Dr. Roemer ist Co-Investigator im BMBF-geförderten Multicenter Projekt OVERLOAD (Targeting the early onset of osteoarthritis– from disease development to prevention). Der Zusammenschluss von Grundlagenforschung, interventioneller und epidemiologischer Forschung ist interdisziplinär ausgerichtet und umfasst die führenden Wissenschaftler aus ganz Deutschland.

 

 

 
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Zusammenfassung