Zum Hauptinhalt springen

Neuigkeiten

November 2021

Vom 22. Bis 24.11.2021 wird das 22. Doktorandentraining der DS-ISMRM virtuell aus Erlangen durchgeführt mit dem Thema „MRT in der Radiologie“.

Die Magnetresonanztomographie findet verbreitet Anwendung in der Radiologie. Doch wann wird ein MRT-Untersuchung denn nun durchgeführt? Und wann eher ein CT oder Ultraschalluntersuchung? Und wenn ein MRT indiziert wird, welche Sequenzen werden dann verwendet?

Das diesjährige Doktorandentraining zielt darauf ab, einige Antworten auf diese Fragen zu geben. Wir starten mit einer kurzen Einführung in die Hardware, Akquisitions- und Rekonstruktionsmethoden. Dabei werden grundlegende Kontrastmechanismen wie z.B. T1-, T2-, Diffusions- oder Flusswichtung erklärt. Auch in welchen Fällen und weshalb kontrastmittelgestützte Untersuchungen nötig sind, wird erklärt. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Stellenwert der MRT in verschiedenen diagnostischen Bereichen wie ‚Neuro‘, ‚Kardiovaskulär‘ oder ‚Prostata‘. Erfahrene Radiologen beleuchten dabei die Standardverfahren, deren Imitationen und äußern jeweils spezifische „Wünsche“, welche die MRT-Forschung hoffentlich in Zukunft erfüllen kann.

Hier geht’s zur Anmeldung.

September 2021

Gorter-Preis für Alexander German und Finalplatzierung für Jürgen Herrler

Alexander German hat den mit 1000 € dotierten 1. Gorter-Preis bei der 23. Jahrestagung der DS-ISMRM e.V. in Zürich gewonnen. Der Gorter-Preis wird von der DS-ISMRM e.V. jährlich „für die beste Arbeit eines jungen Wissenschaftlers aus der Medizin oder einer Naturwissenschaft“ im Bereich der biomedizinischen MR-Forschung vergeben. Alexander German hatte sich mit seiner Originalarbeit Brain tissues have single-voxel signatures in multi-spectral MRI um den Preis beworben, die er im Rahmen seiner medizinischen Doktorarbeit veröffentlicht hatte. Danke an dieser Stelle an alle, die diese interdisziplinäre Arbeit – unter Beteiligung aller Gruppen der radiologischen MR-Physik und klinischer Partner – durch ihre essentiellen Beiträge möglich gemacht haben!

Jürgen Herrler ist der zweite Mitarbeiter der radiologischen MR-Physik, der sich für das diesjährige Gorter-Preis-Finale qualifiziert hatte mit seiner Arbeit Fast online-customized (FOCUS) parallel transmission pulses: A combination of universal pulses and individual optimization. Auch wenn es nicht für den Preis selbst gelangt hat, herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Jürgen Herrler arbeitet an der Weiterentwicklung der 7 Tesla MRT. Bei dieser hohen Feldstärke können wesentlich detailreichere und kontrastreichere Bilder des menschlichen Körpers aufgenommen werden als bei den üblicherweise verwendeten Feldstärken von 1,5 Tesla oder 3 Tesla. Dennoch gilt es auch heute noch, viele technische Herausforderungen zu meistern. Insbesondere stellen inhomogene Anregungen der Magnetisierung, welche zu inhomogen ausgeleuchteten Bildern führen, ein großes Problem dar (linke Abbildung, insbesondere im Kleinhirn). Jürgen Herrler entwickelte eine neue Technik, bei der eine große Anzahl an Sendespulen parallel verwendet werden, um eine Homogenisierung zu erreichen (rechtes Bild). Dies gelang ihm erstmals in unter 1 min Justagezeit und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur routinemäßigen klinischen Anwendung dar.

Vortragspreis für Christoph Stuprich

Christoph Stuprich hat den Vortragspreis bei der 23. Jahrestagung der DS-ISMRM e.V. in Zürich gewonnen. Der Vortragspreis wurde durch eine Publikumswahl vergeben. Christoph Stuprich arbeitet an im Bereich der diffusionsgewichteten MRT. Dabei wird die Wasserdiffusion im Gewebe ortsabhängig gemessen und es können Rückschlüsse auf Diffusions-einschränkende Gewebestrukturen wie Zellmembranen gezogen werden.