Nieren und Harnwege / Geschlechtsorgane

Radiologie

Direktor:
Prof. Dr. med. Michael Uder

Untersuchung der Nieren und Harnwege

Zur Untersuchung der Nieren und der harnableitenden Wege eignen sich sowohl die Sonographie (Ultraschall), als auch die Computertomographie und die Magnetresonanztomographie. Bei einigen auf die Harnwege bezogenen Fragestellungen werden zudem Durchleuchtungsuntersuchungen durchgeführt. 

Zur Abklärung der Nieren wird (wie auch bei anderen Organsystemen) in der Regel zunächst mit der Sonographie begonnen, da diese schnell, einfach und schonend durchgeführt werden kann. Bleiben dabei Fragen offen, wird gegebenenfalls ein weiteres Verfahren angeschlossen. Insbesondere die Harnleiter sind in der Sonographie häufig aufgrund von Darmgasüberlagerungen nur unzureichend zu beurteilen. Eine Röntgendarstellung der ableitenden Harnwege kann beispielsweise mittels einer „i.V. Urographie“ erreicht werden. Dabei wird ein Röntgenkontrastmittel über eine Vene verabreicht. Dieses wird nach einer gewissen Zeit (i.d.R wenige Minuten) über die Nieren ausgeschieden, wodurch sich die dann kontrastmittelgefüllten Harnwege mittels einer normalen Röntgenaufnahme gut abbilden und beurteilen lassen. 

Bei unklaren Befunden an den Nieren oder Nebennieren (z.B. unklaren Tumoren) kann in einigen Fällen mittels der Schnittbildverfahren CT und MRT eine sichere Diagnose gestellt werden, um bei gutartigen Befunden eine Probeentnahme oder Operation zu ersparen. Bei bösartigen Tumoren erfolgt eine Ausbreitungsdiagnostik meist mit der Computertomographie. In kürzester Zeit können damit der sowohl Tumor selbst (Ausdehnung, evtl. Einbruch in umgebende Strukturen) und auch häufige Absiedelungsorte für Metastasen (z.B. Lymphknoten, Lunge, Leber) in einer Untersuchung erfasst werden.

Untersuchungs der Geschlechtsorgane

Auch bei den weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen bildet der Ultraschall die Basis der Untersuchungen. Dieser wird in der Regel durch die betreuenden klinischen Kollegen der Frauenklinik bzw. Urologie durchgeführt. Bei auffälligen oder unklaren Befunden können durch die Schnittbildverfahren CT und MRT häufig genauere Aussagen getroffen werden als nur mit dem Ultraschall. 

Einen Spezialfall stellt die Untersuchung der männlichen Prostata dar. Durch spezielle Untersuchungsprotokolle und eine Kontrastmittelgabe (über die Vene) können in der Magnetresonanztomographie mit besserer Genauigkeit tumorverdächtige Bezirke erkannt und ggf. auch über eine MRT-gesteuerte Probeentnahme abgeklärt werden.

 
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