Zum Hauptinhalt springenSkip to page footer

Dipl.-Ing. Dr. rer. nat. Niklas Lackner

Dipl.-Ing. Dr. rer. nat. Niklas Lackner

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Henkestraße 91
91052 Erlangen

Raum
02.057

Einrichtungen
Radiologie

Lebenslauf, Veröffentlichungen und Auszeichnungen

Dr. Niklas Lackner studierte Technische Physik (BSc) sowie Biomedical Engineering (Dipl.-Ing.) an der Technischen Universität Wien und absolvierte parallel den Universitätslehrgang Medizinphysik an der Medizinischen Universität Wien. Seine Diplomarbeit am Ionentherapiezentrum MedAustron in Wiener Neustadt befasste sich mit der Monte-Carlo-Simulation der Kohlenstoffionen-Strahlführung und deren Einfluss auf klinische Bestrahlungspläne. Von 2020 bis 2022 forschte er als Gastwissenschaftler am Maastro (Maastricht UMC+, Niederlande) zur Monte-Carlo-Simulation der Kegelstrahl-CT sowie zu 3D-gedruckten anthropomorphen Phantomen. Anschließend promovierte er an der Strahlenklinik des Universitätsklinikums Erlangen zum patientenspezifischen Bewegungs- und Dosismanagement in der Computertomographie für die Strahlentherapie (Dr. rer. nat.). Seit 2025 ist Dr. Niklas Lackner als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Radiologischen Institut des Universitätsklinikums Erlangen in Forschung und Lehre tätig.

Die aktuellen Forschungsschwerpunkte von Dr. Niklas Lackner umfassen die photonenzählende Computertomographie, insbesondere Spektralbildgebung, Dosiseffizienz und Ortsauflösung im Vergleich zur energieintegrierenden CT, sowie die Monte-Carlo-Dosissimulation in der CT. Darüber hinaus entwickelt er Deep-Learning-Modelle für die CT-Bildgebung und automatisierte Verfahren zur Qualitätssicherung von Bildgebungsdosis und Untersuchungsprotokollen. Gemeinsam mit Industriepartnern hat er mehrere Projekte von der Idee bis zum funktionsfähigen Prototyp vorangetrieben. Er betreut Masterarbeiten, ist an der Betreuung einer Promotion beteiligt und koordiniert multizentrische CT-Studien im nationalen Radiologie-Netzwerk RACOON. Er ist Autor von zehn begutachteten Fachartikeln, davon fünf als Erstautor.